„Bereits im Jahr 2020 – vor der Energiekrise und der Neufassung des GEG (Gebäudeenergiegesetz) - haben wir für die WBG Fürth und ihre verbundenen Unternehmen die Festlegung getroffen, bei Modernisierungen und Neubauten keine reinen fossilen Heizungen mehr einzusetzen.“ Zitat Rolf Perlhofer, Geschäftsführer. Entsprechend wurde auch die Planung der Sanierung der Häuser Leibnizstraße 33 – 37 ausgelegt. Vor Ort werden 22 Wohneinheiten modernisiert und das Gebäude um eine Etage mit vorgefertigten Holzbau-Elementen aufgestockt, sodass 6 neue Wohneinheiten entstehen. Insgesamt wird die bestehende Wohnfläche um ca. 394 m² erhöht, auf gesamt neu 1.958 m² Wohnfläche.
Der Fokus lag bei der Modernisierung insbesondere auf der CO₂-Effizienz und nicht nur auf der Energieeffizienz und zudem auf der Schaffung von neuem Wohnraum durch Aufstockung ohne zusätzlichen Flächenverbrauch. Angestrebt wird ein KfW-70-Standard im Bestand. „Ein höherer Energiestandard ist bei einem Bestandsobjekt dieser Art unter Berücksichtigung der technisch und wirtschaftlich sinnvollen Machbarkeit kaum realisierbar bzw. nur mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand.“ – so Rolf Perlhofer. Weiter: „Hier muss man unserer Meinung nach auch den Kosten-/Nutzen-Faktor in Frage stellen“. Und: „Vor allem im Vordergrund steht die Reduzierung des CO₂-Ausstoßes damit wir unseren Klimazielen näherkommen“.