Die WBG Fürth hat gemeinsam mit der Stadt Fürth ein Pilotprojekt realisiert, das sowohl dem Tier- als auch dem Menschenschutz dient: In einem WBG-Objekt in der Gartenstraße, nahe dem Rathaus, wurde das erste betreute Taubenhaus der Innenstadt errichtet und geht nun in Betrieb.
Stadttauben gehören zum Stadtbild – doch ihre unkontrollierte Vermehrung, die Verschmutzung durch Kot und ihre Nähe zu belebten Wohn- und Geschäftsbereichen stellen viele Städte vor Herausforderungen. Auch die WBG Fürth als Vermieter steht immer wieder vor dem Problem der massiven Anwohnerbeschwerden. Nur bedingt konnte hier bisher mit klassischen Vergrämungsmaßnahmen geholfen werden, welche zudem optisch meist nicht ansprechend wirken. Gleichermaßen hat die Stadtverwaltung seit Jahren mit der zunehmenden Population zu kämpfen, setzt sich mit Beschwerden und Lösungen auseinander.
Auf Initiative einer Mitarbeiterin, der das Thema auch persönlich ein Anliegen ist, befasste sich die WBG Fürth ab Herbst 2024 mit der Thematik „Taubenhaus“. Im Rahmen dessen fanden Gespräche mit der Stadt Fürth statt, in deren Folge die Entscheidung getroffen wurde, das Modell eines betreuten Taubenhauses gemeinsam im Rahmen eines Pilotprojekts umzusetzen.
Ein betreutes Taubenhaus soll den Tieren künftig artgerechte Lebensbedingungen bieten und dient gleichzeitig der Regulierung der Population – ohne die teilweise auch tierschutzrechtlich problematische Vergrämung.